Unterricht


Unser Unterrichtsschwerpunkt liegt auf den Gebieten der Soziologie, der Psychologie und der Sozialpsychologie. Inhaltlich betrifft dies alle Themen des Lernfeldes 2.1. Darüber hinaus unterrichten wir ausgewählte Themen auch aus anderen Lernfeldern (etwa 1.3, 1.4, 2.2, 2.3, 4.2, 4.3). Im Einzelfall empfehlen wir eine konkrete Anfrage.

Wir verwenden fast ausschließlich selbst erstellte Unterrichtsmaterialien: Arbeitsblätter und diesen zugeordnete Übungsblätter. Im Unterrichtsgespräch werden die Inhalte sukzessive und dialogorientiert erarbeitet. Zur Unterstützung setzen wir selbst erstellte Projektionen mit dem Beamer ein.

Unser Prinzip lautet dabei: Konsequente Visualisierung inhaltlicher Kernaussagen.

Eine Auswahl sehen Sie im Folgenden. Klicken Sie auf die Abbildung, die Sie besonders interessiert und sie wird Ihnen in einer Großdarstellung angezeigt.

Bewusst- und/oder Nutzbarmachung von Lebenserfahrung des alten Menschen spielt in zahlreichen Feldern eine wichtige Rolle: Bei der Biografiearbeit zur (Wieder)Entdeckung von Ressourcen, oder bei der Vermittlung von Selbstwirksamkeitsgefühl. Mit steigender Lebenserwartung steigt auch die Bedeutung dieses oft "ungehobenen Lebensschatzes". Auch wenn das Alter einschränkt, können alte Menschen nicht weniger. Sie gehen auf andere Weise mit den Herausforderungen des Alltags um. Dabei kommt ihnen ein ständig wachsender Vorteil zu gute: Lebenserfahrung. Diese geht oft einher mit dem Erwerb von Kompetenzen und bildet so die Basis für die Aufrechterhaltung ihrer Autonomie.


Kommunikation ist eines der mächtigsten Werkzeuge, über das Pflegende in ihrer Tätigkeit verfügen. Die kommunikative Vielfalt in der Pflege stellt immer höhere Ansprüche an alle, die mit alten Menschen pflegerisch zu tun haben.

Qualitativ hochwertige Pflege geht einher mit der Fähigkeit, angemessen zu kommunizieren. Dies verlangt aber wesentlich mehr als das Beherrschen von Fachsprache oder das Anwenden von Standardfloskeln im alltäglichen Gespräch.


Glauben heißt nicht wissen - heißt Glauben auch "nichts wissen"? Der Mensch kann - prinzipiell und wie jedes Geschöpf auf dieser Erde - alles wissen, was er wissen muss. Muss er aber auch alles wissen, was man wissen kann?

In der Geschichte der Menschheit ist der Himmel als Ort der Götter schon lange reich bevölkert. Und ebenso reichhaltig ist deren Angebot zur Erklärung der Welt. Der Glaube und religiöse Bedürfnisse spielen für viele Menschen eine große Rolle. Sie bedürfen in der Pflege individueller Beachtung.


Wir Menschen sind geübt darin, das Eine auszublenden, das Andere zu hegen und zu pflegen von dem, was wir von uns selbst zu wissen glauben. Und für so Manches an uns selbst haben wir keinerlei Wahrnehmung. Geht es um Andere, ist sie dafür vielleicht umso schärfer ...

Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung - die mitunter sehr verschiedenen zwei Seiten ein und derselben Medaille ... Was uns andere über uns selbst sagen - wenn Sie es denn offen tun - ist nicht immer leicht zu akzeptieren.

Dass Menschen immer älter werden, ist nicht wirklich neu. Man nennt dies: Altern. Dass so viele Menschen so viel länger leben als ihre Vorfahren es konnten und dass die Menschen nachfolgender Generationen immer weniger werden, hingegen schon. Und das hat tiefgreifende Konsequenzen.

Demografischer Wandel - ein Begriff, den man mittlerweile überall hört. Und ganz Gewiss eine Entwicklung, die die westlichen Industriegesellschaften so nachhaltig verändert wie kaum ein anderer Aspekt. Wurde diese Entwicklung zu spät erkannt? Haben wir es verpasst, uns rechtzeitig darauf einzustellen?


Familie ist der Ort, an dem Pflege beginnt - und meist auch der Ort, an dem sie wieder endet. Dabei verändern sich die Rollen aller Beteiligten, ganz erheblich. Nicht immer gelingt dies zum Guten. In jedem Fall aber hat es Auswirkungen auf die Pflege.

Wenn noch Angehörige da sind, spielen sie immer eine ganz wichtige Rolle - für den zu Pflegenden Menschen, aber auch für die Menschen, die ihn professionell pflegen. Der Umgang mit Angehörigen erfordert daher besonders viel Geschick - im Interesse aller.


Integration von "Menschen mit Migrationshintergrund", wie es heute heißt: Jahrzehntelang wollte Deutschland nichts davon wissen. Sie sind ja nur zum Arbeiten hier, quasi nur zu Gast, wie der Name schon sagt. Und gute Gäste gehen wieder, oder nicht?

Dann sprach man von Integration, meinte aber etwas ganz anderes, etwas was "dem Lande" nützlich ist: sich tunlichst anpassen, einfügen, reibungs-, sang- und klanglos. Die Realität ist eine andere: Integration verlangt, dass alle mitmachen, denn Menschen sind vielfältig. Wer das nicht sehen mag, ist einfältig.

In den Unterricht integriert sind zahlreiche Übungen. Dabe handelt es sich um themenbezogene Simulationen praktischer Pflegesituationen: Anhand konkreter Situationen im Pflegealltag werden die entsprechenden Herausforderungen systematisch erarbeitet und praxistaugliche Strategien zu deren Bewältigung erprobt.

Jede Übung wird durch eine Aufforderrung von "Oma Schwaiger" und "Schülerin Lilly" eingeleitet mit dem Ziel, zur aktiven Mitwirkung am Übungsgeschehen zu motivieren. Vielen Dank an Frau Sabine Müller für die freundliche Erlaubnis, ihre wunderbaren Zeichnungen verwenden zu dürfen.

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